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Techniken
  Bimaru

Übersicht | Anleitung | Techniken
 

Beim Bimaru-Rätsel muss man in einem Gitter, das einen Teil des Ozeans darstellen soll, verborgene Schiffe finden. Ziel ist es, durch logisches Ausschliessen die Stellen herauszufinden, an denen Schiffe platziert sind. Die Zahlen rechts und unten geben an, wie viele Kästchen in einer Reihe oder Spalte mit Schiffsteilen belegt sind. Schiffe können waagerecht oder senkrecht liegen, dürfen sich jedoch nicht berühren, auch nicht diagonal. Manchmal werden Felder mit Wasser oder Schiffsteilen vorgegeben, um den Anfang zu erleichtern. Die gängigste Rätselgrösse ist 10x10 und enthält einen Frachter, zwei Yachten, drei Kutter und vier Jollen.

Klassisches Bimaru Rätsel Klassisches Bimaru Lösung

Grundtechniken

1. Füllen Sie aus, was Sie um vorgegebene Schiffsteile herum sicher wissen:

Lassen Sie uns mit dem Rätsel unten beginnen, in dem drei Schiffsteile und zwei Wasserfelder vorgegeben sind. Da Jollen nur aus einem einzigen Element bestehen, müssen alle Felder, die um H8 herum liegen mit einem X für Wasser versehen werden. C4 enthält das Endstück eines Schiffes, also muss in C5 ein anderer Teil liegen. Und weil bei Reihe C eine 2 angegeben ist, muss es sich bei dem Schiff um einen Kutter handeln. Jetzt können wir also das andere Endstück in C5 eintragen und die zehn Felder um das Schiff herum mit einem X versehen. F10 ist ein Mittelteil, also muss es sich um einen Frachter oder eine Yacht handeln und es muss senkrecht liegen, da das Mittelteil direkt am Gitter liegt. Die Felder darüber und darunter sind also Schiffsteile (durch Punkte markiert), und drei weitere Felder können mit Wasser gefüllt werden.

Füllen Sie aus, was Sie um vorgegebene Schiffsteile herum sicher wissen. (A) Füllen Sie aus, was Sie um vorgegebene Schiffsteile herum sicher wissen. (B)

2. Markieren Sie übrig bleibende Kästchen als Wasser:

Diese Technik ist hilfreich, wenn man Situationen hat, die sich eindeutig klären lassen. Reihe A und die Spalten 2 und 7 haben als Vorgabe eine 0, also können alle Felder dort mit einem X für Wasser versehen werden. In Reihe C sind die zwei vorgegebenen Felder bereits belegt, also kann der Rest auch ein X bekommen. Und schliesslich Reihe F und die Spalten 4 und 5: Sie haben als Vorgabe die 1, also kann auch hier in alle restlichen Kästchen ein X gesetzt werden.

Markieren Sie übrig bleibende Kästchen als Wasser. (A) Markieren Sie übrig bleibende Kästchen als Wasser. (B)

3. Markieren Sie offen bleibende Felder als Schiffsteile:

Diese Technik hilft, herauszufinden, welche freien Felder Schiffsteile enthalten müssen. Betrachten wir Spalte 3 mit einer 4 als Zahlenvorgabe. Da hier genau noch vier Felder frei sind, müssen dort Schiffsteile platziert werden. Das heisst, dass in E3 eine Jolle gesetzt werden muss und in H3, I3 und J3 eine Yacht. Nun können wir Technik 2 anwenden und die übrig bleibenden Felder mit einem X versehen.

Markieren Sie offen bleibende Felder als Schiffsteile. (A) Markieren Sie offen bleibende Felder als Schiffsteile. (B) Markieren Sie offen bleibende Felder als Schiffsteile. (C)

Fortgeschrittene Techniken

1. Übrig bleibende Schiffe einer Sorte können auf nur eine Art und Weise platziert werden:

Diese Technik wird angewendet, wenn es nur eine Möglichkeit gibt, alle restlichen Schiffe einer Sorte zu platzieren. In unserem Beispiel gilt es nur noch drei Kutter unterzubringen. Es gibt allerdings sieben Möglichkeiten: D3-E3, D10-E10, E9-E10, G3-H3, G10-H10, J2-J3, und J9-J10. Auch wenn das entmutigend erscheint, schliessen einige mögliche Positionen andere aus. Beispielsweise schliessen sich D10-E10 und E9-E10 definitiv aus. Bei genauerem Betrachten wird klar, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, drei Kutter zu platzieren: E9-E10, G10-H10 and J2-J3. Wenn Sie jetzt noch eine Jolle in D3 setzen, ist das Rätsel gelöst.

Übrig bleibende Schiffe einer Sorte können auf nur eine Art und Weise platziert werden. (A) Übrig bleibende Schiffe einer Sorte können auf nur eine Art und Weise platziert werden. (B) Übrig bleibende Schiffe einer Sorte können auf nur eine Art und Weise platziert werden. (C)

2. Mehrere mögliche Felder beim Platzieren eines Schiffes:

Diese Technik wird angewendet, wenn es beim Platzieren von Schiffen zu Überschneidungen kommt. Im Beispiel unten kann das aus vier Teilen bestehende Frachter nur in Reihe C passen. Auch wenn es verschiedene Möglichkeiten gibt, werden die Felder C3 and C4 immer Teile eines Schiffes enthalten. Und weil wir nicht wissen, welche Teile des Frachters das sind, markieren wir sie vorläufig mit einem Punkt.

Mehrere mögliche Felder beim Platzieren eines Schiffes. (A) Mehrere mögliche Felder beim Platzieren eines Schiffes. (B) Mehrere mögliche Felder beim Platzieren eines Schiffes. (C)

3. Indirekte Logik (Prozess des Ausschliessens):

Indirekte Logik kann auf verschiedene Arten angewendet werden, um herauszufinden, ob ein Feld Wasser oder einen Schiffsteil enthält. In diesem Beispiel möchten wir zeigen, dass H10 Teil eines Schiffes ist und kein Wasser enthalten kann. Nehmen wir erst mal an, H10 könnte Wasser enthalten und markieren es mit einem X. Gemäss der Grundtechnik 3 muss der Rest der Reihe H zwei zusätzliche Yachten enthalten, womit wir drei Yachten hätten. Da es aber nur zwei Yachten in der Flotte gibt, ist klar: H10 kann kein Wasser enthalten, sondern einen Schiffsteil.

Indirekte Logik (Prozess des Ausschließens) (A) Indirekte Logik (Prozess des Ausschließens) (B) Indirekte Logik (Prozess des Ausschließens) (C)

Gute Kandidaten für indirekte Logik sind Reihen und Spalten, in denen genau noch ein Wassersegment platziert werden muss wie in Reihe H in dem Beispiel, das wir gerade untersucht haben.